Unfruchtbare Tage

Unfruchtbare Tage berechnen

U N F R U C H T B A R E   T A G E   I M   Z Y K L U S 

Der Zyklus der Frau unterteilt sich in unfruchtbare Tage und fruchtbare Tage.

Da der Zyklus nur rund sechs fruchtbare Tage enthält, besteht der überwiegende Zeitraum des Zyklus aus unfruchtbaren Tagen.

Der Zyklus beginnt am ersten Tag der Periode mit der Phase der unfruchtbaren Tage. Darauf folgt zur Zyklusmitte hin eine Phase mit fruchtbaren Tagen. Sind diese nach dem Eisprung vorüber, so ist die Frau bis zur nächsten Periode wieder unfruchtbar.

Grundsätzlich lässt sich sagen, dass der Eisprung circa 14 Tage vor der nächsten Periode stattfindet. Weil man aber im Voraus nicht weiß, wann genau der Eisprung stattfinden wird, ist die Eingrenzung der unfruchtbaren Tage am Zyklusanfang sehr schwierig.

Die unfruchtbaren Tage nach dem Eisprung lassen sich hingegen vergleichsweise einfach ermitteln, da mit dem Eisprung bestimmte Körperzeichen einhergehen: ein signifikanter Hormonanstieg, ein typischer Temperaturanstieg, sowie die Veränderung der Muttermundbeschaffenheit.

Keinesfalls sollte man die unfruchtbaren und fruchtbaren Tage auf Basis historischer Zyklusdaten bzw. Zykluslängen berechnen, wenn eine sichere Verhütung angestrebt ist und eine Schwangerschaft unbedingt vermieden werden soll.
Der Zyklus ist ein fein abgestimmter natürlicher Vorgang, welcher beeinflusst von Faktoren wie Stress, Krankheit und anderen Unregelmäßigkeiten leicht aus seinem Rhythmus gerät. Aus diesem Grund kann es leicht zu einem unregelmäßigen Zyklus kommen, was wiederum eine Verschiebung des Eisprungs nach vorne oder hinten zur Folge haben kann.

Letztlich kann nur die regelmäßige Beobachtung des eigenen Zyklus und die Auswertung dieser Daten in doppelter Kontrolle nach einem wissenschaftlich belegten und bewährten Regelwerk unter Berücksichtigung des individuellen Zyklusgeschehens der Frau eine zuverlässige Eingrenzung der fruchtbaren Tage und unfruchtbaren Tage ermöglichen. bei korrekter Anwendung kann diese Vorgehensweise eine hohe Verhütungssicherheit bieten. Dabei kann die Unterstützung durch einen Zykluscomputer die Beobachtungsarbeit erleichtern.


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